02 - BERGARBEITERLIED
Chor:
Wir geh‘n im Morgenlicht, Gruß am Tor,
Henkelmann und Brot im Rucksack,
kein Blick zurück.
Kleidung am Haken bereit,
für die Marke gibt’s die Lampe
und die Schuhe riechen nach Staub.
Antonio:
Lang schon schau ich mich nicht um,
zu viel liegt im Schatten.
Die Hände tun, was sie tun,
ohne zu fragen.
Chor:
Schon nimmt der Käfig uns auf, dicht an dicht,
runter, wo der Tag zur Nacht wird,
Stahl hallt im Ohr.
Jeder kennt hier seinen Platz
und der Hammer schlägt im Helm,
wie ein Takt, der nie mehr vergeht.
Giuseppe:
Ich geh‘ seit Jahren diesen Weg,
frage nicht mehr, wohin er führt.
Ich hab‘ gelernt, dass wenig reicht,
wenn man weiß, wofür man steht.
Antonio:
Ich trag den Tag, so gut ich kann,
frag nicht nach Ruhm, nicht nach dem Lohn.
Ich steh für sie, auch wenn's nicht reicht,
sie soll sehn: ich bleib ihr nah.
Chor:
Tragen nicht nur Stein und Last,
tragen auch das Morgen.
Was wir tun, bleibt nicht bei uns –
wärmt die da oben.
Wir geh‘n im Morgenlicht, Gruß am Tor,
Henkelmann und Brot im Rucksack,
Tag für Tag so.
Denn wenn das Licht auf dem Tisch weiter brennt,
dann war der Tag unter Tage nicht leer.
Wir geh‘n im Morgenlicht, Gruß am Tor,
Henkelmann und Brot im Rucksack,
kein Blick zurück.
Kleidung am Haken bereit,
für die Marke gibt’s die Lampe
und die Schuhe riechen nach Staub.
Antonio:
Lang schon schau ich mich nicht um,
zu viel liegt im Schatten.
Die Hände tun, was sie tun,
ohne zu fragen.
Chor:
Schon nimmt der Käfig uns auf, dicht an dicht,
runter, wo der Tag zur Nacht wird,
Stahl hallt im Ohr.
Jeder kennt hier seinen Platz
und der Hammer schlägt im Helm,
wie ein Takt, der nie mehr vergeht.
Giuseppe:
Ich geh‘ seit Jahren diesen Weg,
frage nicht mehr, wohin er führt.
Ich hab‘ gelernt, dass wenig reicht,
wenn man weiß, wofür man steht.
Antonio:
Ich trag den Tag, so gut ich kann,
frag nicht nach Ruhm, nicht nach dem Lohn.
Ich steh für sie, auch wenn's nicht reicht,
sie soll sehn: ich bleib ihr nah.
Chor:
Tragen nicht nur Stein und Last,
tragen auch das Morgen.
Was wir tun, bleibt nicht bei uns –
wärmt die da oben.
Wir geh‘n im Morgenlicht, Gruß am Tor,
Henkelmann und Brot im Rucksack,
Tag für Tag so.
Denn wenn das Licht auf dem Tisch weiter brennt,
dann war der Tag unter Tage nicht leer.









