05 - FRAGE NACH DEM SINN
Antonio:
Ich steh in schwarzer Nacht,
und die Zeit löst sich auf im Staub der Grube.
Haltlos im Raum…
Und ich frag: für wen und wozu?
Ich wollt‘ da sein für sie,
doch die Pflicht ist alles, was bleibt.
Rosa:
Du hast schon so viel getan
und so viel getragen.
Du kämpfst seit so vielen Jahr’n,
darfst nicht verzagen.
Antonio:
Ich trag sie Tag für Tag,
doch sie weiß nichts von dem, was es mich kostet.
Ich halt sie fest.
Kein Brot, kein Land, kein Lohn -
ich sah nur einen Weg,
doch ich fühl nur Kälte und Last.
Rosa:
Sie lacht, als wär‘ die Welt ganz neu
Sie sucht das Glück auf ihrem Weg
Sie trägt das Herz in ihrer Hand
Fürchtet nicht das Grau.
Chor:
Wir schuften hart, früh bis spät,
vierzig Grad ohne Sonne, ohne Schatten,
kein Lied, kein Licht.
Staub frisst sich vor, frisst uns auf,
legt sich auf Haut und Herz.
Grau vom Leben, blutleer.
Doch wir sind mehr, so viel mehr,
als die Wände aus Stein,
ungebrochen schlägt unser Herz!
Wir gehn weiter
Für die Kinder
Aus dem Dunkel
In das Licht
Ich steh in schwarzer Nacht,
und die Zeit löst sich auf im Staub der Grube.
Haltlos im Raum…
Und ich frag: für wen und wozu?
Ich wollt‘ da sein für sie,
doch die Pflicht ist alles, was bleibt.
Rosa:
Du hast schon so viel getan
und so viel getragen.
Du kämpfst seit so vielen Jahr’n,
darfst nicht verzagen.
Antonio:
Ich trag sie Tag für Tag,
doch sie weiß nichts von dem, was es mich kostet.
Ich halt sie fest.
Kein Brot, kein Land, kein Lohn -
ich sah nur einen Weg,
doch ich fühl nur Kälte und Last.
Rosa:
Sie lacht, als wär‘ die Welt ganz neu
Sie sucht das Glück auf ihrem Weg
Sie trägt das Herz in ihrer Hand
Fürchtet nicht das Grau.
Chor:
Wir schuften hart, früh bis spät,
vierzig Grad ohne Sonne, ohne Schatten,
kein Lied, kein Licht.
Staub frisst sich vor, frisst uns auf,
legt sich auf Haut und Herz.
Grau vom Leben, blutleer.
Doch wir sind mehr, so viel mehr,
als die Wände aus Stein,
ungebrochen schlägt unser Herz!
Wir gehn weiter
Für die Kinder
Aus dem Dunkel
In das Licht









